Relevante Konfigurationsvariablen sind
Falls START_NAMED auf "yes" gesetzt ist, werden in /etc/*.*.*.rev die Adreß-Namens-Auflösungen für alle Adressen der Firewall-Schnittstellen (außer ippp*, isdn* und ppp*) erzeugt und in /etc/named.conf diese Dateinamen als Zoneneinträge ergänzt. Die automatische Erzeugung von lokalen DNS-Einträgen ist nur für die erste geschilderte Variante interessant, um Verzögerungen und Timeouts durch externe DNS-Auflösungen von internen Adressen zu vermeiden.
# Starte den Caching Name Server
START_NAMED="yes"
# Firewall ist für sich selbst auch Nameserver
DNS="127.0.0.1"
# der Firewall selbst darf Anfragen ins Internet geben, aus dem
LAN dürfen Anfragen auf den Firewall kommen
LW2_ACCEPT_UDP_DNS="<INTERNET_ADDR>:<INTERNET_IF>:$ANY:<INTERNET_IF>
<LAN>:<LAN_IF>:<LAN_ADDR>:<LAN_IF>"
LW2_ACCEPT_TCP_DNS="$LW2_ACCEPT_UDP_DNS"
<INTERNET_ADDR> ist die (offizielle) IP-Adresse
des Firewall-Interfaces, das ans Internet angeschlossen ist, bei variablen
IP-Adressen (z.B. bei Dial-In-Zugängen) ist sie "dynamic".
<INTERNET_IF> ist der Name des Firewall-Interfaces,
das ans Internet angeschlossen ist, also z.B. "eth1".
<LAN> ist der Adressbereich des LANs, also
z.B. 192.168.1.0/24.<LAN_IF> ist der
Name des Firewall-Interfaces, das ans LAN angeschlossen ist, also z.B.
"eth0". <LAN_ADDR> ist die IP-Adresse
des Firewall-Interfaces, das ans LAN angeschlossen ist, also z.B. 192.168.1.1.
Die Einträge "<LAN>:<LAN_IF>:<LAN_ADDR>:<LAN_IF>" müssen für jedes LAN-Segment wiederholt werden. Die Angabe der Regel für TCP ist notwendig, da manchmal DNS-Anfragen über UDP mit einer TCP-Verbindung beantwortet werden, wenn die Antwort für UDP zu lang wird.
Die Variable DNS geht als Nameserverteil in die Datei /etc/resolv.conf ein, die Domänensuchreihenfolge und Nameserver für den Server selbst angibt. Davon unabhängig (!) sind DNS-Anfragen, die an den Firewall von außen adressiert werden.
Konfigurieren Sie alle LAN-Rechner so, daß die interne Adresse des Firewalls (also z.B. 192.168.1.1) als Nameserver benutzt wird.
# Starte den Caching Name Server
START_NAMED="yes"
# Firewall fragt bei den internen Nameservern nach, die internen
Nameserver gehen über den Caching Name Server
DNS="<DNSSRVA> <DNSSRVB>"
# der Firewall selbst darf Anfragen ins Internet geben, der DNS-Server
darf Anfragen machen
LW2_ACCEPT_UDP_DNS="<INTERNET_ADDR>:<INTERNET_IF>:$ANY:<INTERNET_IF>
<DNSSRVA>:<LAN_IF>:<LAN_ADDR>:<LAN_IF>
<DNSSRVB>:<LAN_IF>:<LAN_ADDR>:<LAN_IF>"
LW2_ACCEPT_TCP_DNS="$LW2_ACCEPT:UDP_DNS"
Der wesentliche Unterschied besteht nun darin, daß auch vom Firewall zuerst die internen Nameserver befragt werden, die Nameserver wiederum tragen die interne Adresse des Firewall als Forwarder ein. Nur die internen Nameserver sind zu DNS-Anfragen auf dem Firewall berecht